FREIPLANSCHER mit Andrea Trude, Peter Faszbender und Wilko – Die komische Lesebühne im Rüngsdorfer KulturBad

Zur dritten Ausgabe der Literatur-Reihe „FREIPLANSCHER – Die komische
Lesebühne im Rüngsdorfer KulturBad“ begrüßt Moderator Lothar Schiefer am 20. September um 11.30 Uhr Andrea Trude, Peter Faszbender und Wilko.
Das schreiben die Drei über sich:
Andrea Trude, in ihrem „ersten Leben“ Rechtsanwältin in Köln, machte eine Schauspielausbildung, debütierte 2017 im Theater in der alten Turnhalle in Gernsbach mit einem Monologstück und steht seitdem mit (Solo-)Produktionen auf der Bühne. Dabei stammen die Texte auch aus eigener Feder. Infos unter www.andrea-trude.de
Peter Faszbender aus Köln ist Autor, literarischer Performer und Erzähler zwischen Ironie, Spannung und leiser Poesie. Auf Offenen Bühnen und in Lesungen sucht er den direkten Kontakt zum Publikum, spielt mit Rhythmus und Timing und setzt ganz auf Stimme, Text und Präsenz. Einen besonderen Schwerpunkt bilden seine Kurzgeschichtenbände, in denen er pointierte Miniaturen zwischen Humor, Wehmut und leisen Abgründen entfaltet. Dazu zählen unter anderem: „Flausereien“ — funkelnde Momentaufnahmen zwischen Witz und Wärme„Am Grunde des Glases und über den Tellerrand hinaus“ — Geschichten über das, was bleibt, wenn der Blick tiefer fällt „Advent, Advent … – Im Schatten der Besinnlichkeit“ — festliche Dunkelheiten und feine Risse im Lichterglanz.
Darüber hinaus ist Faszbender Autor der Sarah‑Molony‑Trilogie, einer Crimedy‑Reihe über eine deutsch‑irische Kommissarin, die mehr kämpft, als ihr lieb ist, und mehr fühlt, als sie zeigt. Die Trilogie bildet den erzählerischen Langbogen seines Werks, während die Kurzgeschichten seine Freude am präzisen, unmittelbaren Erzählen zeigen. Seine Lesungen verbinden Klarheit, Nähe und eine feine Prise Ironie — Literatur, die im kleinen Rahmen ebenso wirkt wie auf großen Bühnen.
Wilko der Weiße
Wilko war sich immer bewusst, dass man auch mit dicken Eiern auf dünnem Eis
unterwegs sein kann.
Mit zunehmender Weißheit wird ihm das immer bewußter.
Zuspitzug ist sein Thema
und Überspitzung.
Und Spitzen können weh tun
Wie das Lachen im Rachen.
Und so reimt und singt er über früher, morgen und warum auch nicht.
Über Töchter, Thesen, Temperamente
Bonner, Bäder und bedürftige Momente
und Beethoven – und Land in Sicht.
Moderation: Lothar Schiefer
Eintritt frei. Um Spenden wird gebeten.
